Push Nachrichten über den Browser

Mozilla arbeitet seit einiger Zeit an einer Web-API für Push-Nachrichten. Ähnlich wie bei den Anwendungen in Android oder iOS soll es so Webseitenbetreiber möglich sein, an die Nutzer Nachrichten zu schicken, auch wenn sich diese gerade nicht auf der Webseite befinden.

Das hätte den Vorteil, dass beispielsweise Online-Shops Benachrichtungen über den Versandstatus direkt per Push-Nachricht verschicken könnten. Der Käufer müsste also nicht erst seine E-Mails prüfen oder den Shop besuchen. Eine andere Einsatzmöglichkeit findet sich z.B. bei Nachrichtenportalen, die Ihre Leser über neue Artikel per Push-Nachricht informieren könnten.

Um Missbrauch zu verhindern, soll der Nutzer volle Kontrolle darüber erhalten, welchen Internetseiten es zusteht eine Nachricht zu senden.

Abgewickelt werden die Benachrichtigungen über einen Webdienst von Mozilla, der zwischen Browser und Website arbeitet.  Clientseitig erfolgt die Übertragung über das Objekt navigator.notification, allerdings ist noch unklar ob die Nachrichten in Form von URL-kodierten Parametern oder JSON übermittelt werden.

Klar hingegen sind schon die Felder, die vom Webseitenbetreiber übergeben werden können.

  • iconUrl: URL of the icon to be shown with this notification.
  • title: Primary text of the notification.
  • body: Secondary text of the notification.
  • actionUrl: URL to be opened if the user clicks on the notification.
  • replaceId: A string which identifies a group of like messages. If the user is offline, only the last message with the same replaceId will be sent when the user comes back online.

Der Push-Dienst soll zu dem alle Geräte, auf denen der Nutzer Firefox verwendet, mit einbeziehen. D.h. wer Firefox auch auf seinem Smartphone oder Tablet (iOS, Android) verwendet, kann auch dort die Benachrichtungen erhalten. Dabei soll laut Mozilla auch darauf geachtet werden, dass eine Nachricht nicht mehrfach, sondern nur einmal zugestellt wird.

Weitere Informationen zu den geplanten Push Nachrichten für Firefox findet Ihr in diesem Blogeintrag.

Quelle: Golem

 

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